Ruroase im Monte Mare Kreuzau, © Dennis Stratmann | Kreis Düren
  • Strecke: 15,2 km
  • Dauer: 3:45 h
  • Schwierigkeit: mittel

Düren: Entlang der Rur und durch den Burgauer Wald

Die Tour führt uns ein gutes Stück durch das Naturschutzgebiet Burgauer Wald und am Wasser entlang durch die Rurauen und den Rurpark. Viel Grün und Wasser begleiten uns also auf unserem Weg durch den südlichen Stadtteil von Düren und die Gemeinde Kreuzau.

Sehenswert ist über einen Abstecher das Schloss Burgau, dessen Ursprünge auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Es wurde 1917 mit dem umliegenden Wald von der Stadt Düren und mit Unterstützung der Benno-Schoeller-Stiftung erworben. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde das romantische Wasserschloss mithilfe der Bürgeraktion "Rettet Burgau" wieder aufgebaut. Neben Ausstellungen finden im Fest- bzw. Konzertsaal auch Veranstaltungen statt.

Die Rur ist die Lebensader nicht nur der Stadt, sondern auch des Kreises Düren. Aufgrund der guten Wasserqualität hat sich im Rurtal die Papierindustrie angesiedelt, die auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig der Papierstadt Düren darstellt. Wer mehr darüber wissen möchte, sollte das Papiermuseum Düren besuchen. 

Wegbeschreibung

Am Haltepunkt Tuchmühle überqueren wir vorsichtig die Gleise, halten uns an der Abzweigung nach knapp 150 m geradeaus und gelangen alsbald auf den RurUfer-Radweg. Wir überqueren die Rur auf der Fußgängerbrücke (Schwanenbrücke) und biegen danach gleich rechts ab. Diesem Weg folgen wir in Fließrichtung der Rur gut 2 km. Wir unterqueren die Autobrücke der Renkerstraße, überqueren an der nächsten Fußgängerbrücke wieder die Rur und folgen dem Weg geradeaus. Wir überqueren nach gut 300 m erneut vorsichtig die Gleise der Rurtalbahn. An der Ampel überqueren wir die Hauptstraße und setzten unseren Weg geradeaus Richtung Gut Weyern fort. Das denkmalgeschützte Ensemble mit seinem imposanten Herrenhaus ist teilweise von einem Wassergraben umgeben und gehörte einst den Grafen von Jülich; es befindet sich heute in Privatbesitz (Betreten nicht gestattet). 

Wir passieren Gut Weyern und an der mit einem großen Stein gekennzeichneten Weggabelung biegen wir rechts ab, folgen dem Radweg und dem Wanderweg 01 (Beckmann-Rundweg des Eifelvereins) am Wassergraben von Gut Weyern entlang. Nach circa 400 m zweigen wir auf den Hauptweg nach rechts ab (Radwegebeschilderung Schloss Burgau folgen) und nach circa 300 m hinter der Hinweistafel auf die Motte biegen wir links in einen Pfad ein. Auf diesem Pfad wandern wir durch den Burgauer Wald und halten nach rechts blickend zunächst Sichtkontakt zur Wiese. Wir müssen dabei immer wieder mal umgefallene Bäume übersteigen oder drumherum gehen. An der nächsten Weggabelung biegen wir links ab und steigen leicht bergan. Oben angekommen treffen wir wieder auf den Wanderweg 01, dem wir nach rechts folgen, immer unterhalb der Panzerstraße und entlang eines Bächleins. Am Ende des Pfades, an der Bank bei der roten Schranke, biegen wir nach rechts ab und folgen dem Hauptweg gut 500 m geradeaus. Kurz vor einem Baumstumpf, an dem eine Bank steht, biegen wir rechts ab. An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab, Richtung Schutzhütte. Wir gehen an der Hütte vorbei und begleiten den Wanderweg 01 sowie den Trimm-Dich-Pfad geradeaus (unterwegs ist ein Abstecher zum Schloss Burgau möglich). An der Stelle, wo sich der Wanderweg teilt, halten wir uns links und folgen dem Waldweg bis zur T-Kreuzung. An der Station 16 des Timm-Dich-Pfads biegen wir rechts ab und folgen dem Weg bis wir an die L 327 kommen. Wir überqueren die Landstraße, den Radweg und den Parkplatz und folgen dem Pfad in den Wald hinein.

An der nächsten Weggabelung halten wir uns links, biegen am Ende des Pfades wieder links ab und an der nächsten Möglichkeit rechts. Auf diesem Pfad gehen wir nun bergab bis wir an einer Ruhebank wieder auf den Radweg der Wasserburgen-Route treffen, auf den wir nach links einbiegen. Wir gehen geradeaus bis zum Bilderstock Muttergotteshäuschen, wo wir erst rechts und dann wieder links abbiegen.

Der zunächst geteerte Weg mündet in einen unbefestigten Weg durch ein lichtes Wäldchen und an dessen Ende halten wir uns rechts. An der nächsten Kreuzung gehen wir geradeaus und überqueren hinter dem letzten Haus den Drover Bach über eine kleine Brücke (Achtung: Bitte Umleitung am Ende der Wegbeschreibung beachten.) Am Ziegelfeldgraben entlang (rechter Hand stand einst die Hoesch Villa Niederdrove) erreichen wir die L 249 unterhalb des Drover Kreisverkehrs. Nach dem Überqueren der Hauptstraße halten wir uns rechts und biegen vor Erreichen der ersten Häuser links bergauf in die Straße Lohberg ein. Am nächsten Abzweig biegen wir mit dem Wanderweg 82 des Eifelvereins rechts ab. Wir folgenden dem Wanderweg, überqueren wieder vorsichtig die Gleise der Rurtalbahn und setzen unseren Weg an der T-Kreuzung nach links fort. Nach wenigen Metern mündet der Gehweg direkt hinter dem letzten Haus rechts in einen unbefestigten Weg ab, der uns zunächst zum Mühlenteich bringt, den wir auf der Holzbrücke überqueren. Wir folgen dem Pfad bis wir an einer großen Hütte auf den RurUfer-Radweg treffen. Wir biegen rechts ab, folgen dem RurUfer-Radweg in nördliche Richtung und passieren dabei das Freizeitbad Monte Mare, eine große Wehranlage sowie kleine Teiche mit Enten und Gänsen. Auf dem gut 3 km Teistück halten wir stets Blickkontakt zur Rur und zahlreiche Rast- und Ruhemöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Hinter dem Gelände einer Hundeschule beginnt der Rur-Park und offeriert uns drei Varianten (siehe unten). Wir folgen dem RurUfer-Radweg an der Rur entlang bis zur Fußgängerbrücke (Schwanenbrücke). Hier biegen wir rechts ab und folgen der Radwegebeschilderung Richtung Schloss Burgau bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung am Haltepunkt Tuchmühle.

Optionen

1) Eine kinderwagenfreundliche Variante erhält man, wenn man hinter der Motte im Wald von Schloss Burgau nicht links auf den Pfad abbiegt, sondern auf dem Hauptweg bleibt und der Radwege-Beschilderung zum Schloss Burgau folgt. Kurz vor dem Schloss halten wir uns links und folgen der ausgeschilderten Wasserburgen-Route Richtung Tierheim. Wir gehen am Tierheim vorbei überqueren den Parkplatz und die L 327 und gehen geradeaus weiter bis wir am Bilderstock Muttergotteshäuschen angelangen. Dann geht es weiter wie oben beschrieben.

2) Am Beginn des Rur-Parks gibt es drei Optionen:

a) Entweder die oben beschriebene Variante auf dem RurUfer-Radweg bis zur Schwanenbrücke oder

b) eine kürzere Strecke, geradeaus durch den Park und parallel zur Rurtalbahn bis zum Ausgangspunkt der Wanderung an der Haltestelle Tuchmühle oder

c) ein kurzes Stück auf dem RurUfer-Radweg, dann bei der nächsten Möglichkeit rechts abbiegen und auf dem sich durch den Park schlängelnden Weg bis Hinweisschild Naturschutzgebiet weitergehen. Dort rechts abbiegen und auf direktem Weg bis zum Ausgangspunkt der Wanderung an der Haltestelle Tuchmühle weitergehen.

Umleitung

Die Brücke über den Drover Bach ist aktuell (Stand Mai 2022) nicht mehr vorhanden. Versuchen Sie keinesfalls, den Bach an dieser Stelle zu überqueren, sondern nutzen Sie folgende kurze Umleitungsstrecke: Wir gehen auf der Straße Niederdrove an den Häusern entlang bis zur Hauptstraße, überqueren diese an der Kurt-Hoesch-Kampfbahn und halten uns links. Am Ende der Bebauung biegen wir rechts ab und gehen die Straße Lohberg bergauf. Jetzt sind wir wieder auf unserer Hauptroute.

 

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Infos zu dieser Route

Start: Düren-Niederau, Haltepunkt Tuchmühle

Ziel: Düren-Niederau, Haltepunkt Tuchmühle

Strecke: 15,2 km

Dauer: 3:45 h

Schwierigkeit: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 37 m

Abstieg: 37 m

Merkmale:

  • Rundtour

Der Rundweg im Tourenplaner outdooractive.

Bitte beachten Sie, dass dieser Rundweg vor Ort NICHT markiert ist!

Wanderkarte RUREIFEL, Maßstab 1:25.000, Stand: 2015, Format: 99 x 84 cm, Herausgeber: Eifelverein, ISBN: 978-3-944-620-03-9, erhältlich im örtlichen Buchhandel und direkt beim Eifelverein.

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Markt 6
52349 Düren
Telefon: 0049 2421 252525

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„…diese Wanderung führt den Wanderer rund um das verschlafene Eifel-Örtchen Obermaubach und eröffnet auf den Höhen immer wieder schöne Blicke auf das Dorf mit dem Staubecken“Die Wanderung „Kreuzauer Busch“ hat ihren Ausgangs- und Endpunkt in Obermaubach und führt um den ca. 400 m hohen Bovenberg, von dem sich schönste Aussichten auf den Ort und den Stausee ergeben. Obermaubach hat eine fast 1000-jährige Geschichte.1152 wird die Grafschaft „Molbach“ erstmals erwähnt. Namensgeber war eine Mühle. Der altdeutsche Begriff „Mole“ leitete sich vom lateinischen „molo“ für Mühle ab. In der Nähe der heutigen Mühle stand vermutlich vom 12. – 17. Jahrhundert eine Wasserburg, das „Castrum Molbach“. Der Name wandelte sich schließlich von Molbach in Maubach.. Wir folgen der Wegbeschilderung 73.