Erleben Sie die Ausflugsziele im Kreis Düren!

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Der Indemann ist unsere Lichtgestalt: Die 36 Meter hohe, nachts illuminierte stählerne Aussichtsfigur auf der Goltsteinkuppe am Rande des Tagebaus Inden ist seit 2009 das Symbol für den landschaftlichen Wandel im Kreis Düren. Mit der Flutung der benachbarten Braunkohletagebaue Inden und Hambach wird künftig über Jahrzehnte eine Seenlandschaft entstehen. Damit bekommt unsere Region ein völlig neues Gesicht. Diese spannende Geschichte erzählt der Indemann. Von seinem luftigen Oberstübchen aus ermöglicht er Besuchern spannende Aus- und Einblicke in unserer Region.

Reichlich Wasser gibt es aber schon heute im Kreis Düren. Am (Im?) Nationalpark Eifel zieht der Rursee Wassersportler und Ausflügler an. Der Dürener Badesee wartet stadtnah mit großem Sandstrand und einem Wasserski- und Wakeboard-Park auf. Urlaub vom Alltag verspricht auch das Freizeitbad monte mare Kreuzau. Es bietet Groß und Klein Badespaß drinnen und draußen. Saunieren ist dort mit und ohne Badebekleidung möglich. 

Kohle ade, die Sonne scheint gratis. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich will uns das Zentralgestirn zur besten Freundin machen. Dazu hat das Zentrum ein Solarkraftwerk gebaut, mit dem Wissenschaftler neue Technologien zur Solarstrom-Ernte erforschen. Auch das Speichern von Sonnenenergie in Form von Wärme steht auf ihrer Agenda. Im Besucherzentrum machen die Gäste zudem Bekanntschaft mit Synlight, der größten künstlichen Sonne der Welt. 

Wem der Sinn nach Kunst und Kultur steht, hat im Kreis Düren die Qual der Wahl. Ein gutes Dutzend Museen lockt. So etwa das Deutsche Glasmalereimuseum in Linnich, das bundesweit einzigartig ist. Wer es eher rustikal mag, ist im Burgenmuseum auf Burg Nideggen am rechten Ort.  Zeitgenössische Kunst ist der Schwerpunkt des 1905 eröffneten Leopold-Hoesch-Museums in Düren. Das benachbarte Papiermuseum reflektiert die Geschichte des Materials, das das Leben der Region bis heute mitprägt. Selbst kreativ werden, dazu lädt die Internationale Kunstakademie Heimbach auf Burg Hengebach ein. Dort unterrichten hochkarätige Dozenten aus aller Welt die Kursteilnehmer.  

Eine spannende Geschichte erzählt die Zitadelle Jülich. Sie wurde ab 1545 vom italienischen Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini als Teil der "idealen Stadt" erbaut. Die älteste Zitadelle nördlich der Alpen beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Stadt und der Region von der Römerzeit bis heute lebendig hält. Der benachbarte Brückenkopf-Park mit seinem Zoo und vielen Spielmöglichkeiten empfiehlt sich als Ausflugsziel für die ganze Familie.