Das Hochmoor Todtenbruch bei Raffelsbrand in der Rureifel ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet mit über 9000 Jahre Geschichte, und wer das Hohe Venn im benachbarten Belgien liebt, ist hier genau richtig.
Im Zuge des Braunkohletagebaus wurde die Inde auf einer Länge von 12 Kilometern um den Tagebau herum verlegt und ist heute ein anschauliches Beispiel für eine naturnahe Flusslandschaft und Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.
Aus dem engen Rurtal entlang der bewaldeten Täler von Kall- und Schlehbach geht es hinauf auf die windige Hochfläche von Schmidt. Fahrtechnisch ist die Strecke insgesamt für jedermann zu bewältigen, denn außer einem steilen, langen Single-Trail zwischen Zweifallshammer und Schmidt ist die Runde überwiegend einfach aufgebaut. Hier ist man in direkter Anbindung zum Nationalpark-Infopunkt in Zerkall mit einem Parkplatz, man kann jedoch auch leicht mit der Bahn anreisen zum Bahnhof Nideggen-Brück. Parkmöglichkeiten gibt es ebenfalls im Ort Nideggen am Zweifallshammer, bei Schmidt-Scheidbaum, in Kommmerscheid oder in Mausbach.