Burg Obbendorf, © Paul Meixner | www.die-wasserburgen-route.de
  • Strecke: 73,3 km
  • Dauer: 7:05 h
  • Schwierigkeit: mittel

indeland: Große Burgenrundfahrt

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Die nördliche Region im Kreis Düren ist ein anschauliches Beispiel für den tiefgreifenden Landschafts- und Strukturwandel durch den Tagebau.

Das indeland, benannt nach dem gleichnamigen Flüsschen, das sich um den Tagebau schlängelt, hat sich in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert und wird es auch in der Zukunft. Ein riesiges Braunkohleloch entstand, für das zahlreiche Ortschaften abgebaggert und Menschen mit ihren Familien umgesiedelt wurden. Mit Beendigung des Tagebaus wird das Restloch, wie auch die Tagebaue Garzweiler und Hambach, geflutet, und in einigen Jahren wird hier eine beeindruckende Seenlandschaft mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten entstehen.

Doch auch heute schon gibt es viel zu entdecken, denn Natur und Kultur im indeland sind reich an Schätzen. Auf unserer Rundfahrt passieren wir zahlreiche Burgen und Schlösser, denn die Region zählt zu den burgenreichsten im Land. Wir fahren am Fuße der Sophienhöhe entlang, durch den Brückenkopf-Park in Jülich, vorbei am Römerpark und am Bergbaumuseum in Aldenhoven, und auch die Freizeitanlage Indemann und das Töpfereimuseum Langewehe liegen auf unserer Route.

Wegbeschreibung

Auf unserer Tour durch das indeland folgen wir hauptsächlich der Beschilderung der Wasserburgen-Route und dem RurUfer-Radweg.

Von unserem Ausgangspunkt am Bahnhof Langerwehe starten wir zunächst in südöstlicher Richtung und fahren die Bahnhofstraße hinunter zum Knotenpunkt (KNP) 42 am Kreisverkehr. Wir orientieren uns ab hier an der ausgeschilderten Wasserburgen-Route über den KNp 44 bis zum KNP 45 in Derichsweiler und passieren unterwegs über einen kurzen Abstecher das Schloss Merode (Privatbesitz, das Gelände ist nur zugänglich an Veranstaltungen, wie z.B. beim Romantischen Weihnachtsmarkt!). Am KNP 45 verlassen wir die Wasserburgen-Route und orientieren uns am Wegweiser Richtung Derichsweiler und dem KNP 9, zu dem wir bis an die Rur in Düren folgen. Am KNP 9 wechseln wir auf den RurUfer-Radweg Richtung Norden (Jülich/Merken) und folgen jetzt dem Lauf der Rur und dem sie begleitenden RurUfer-Radweg bis zum KNP 11 bei Krauthausen (Kurz vor Merken ist der RurUfer-Radweg aufgrund des Neubaus einer Brücke gesperrt, bitte folgen Sie der ausgeschilderten Umleitung. Stand 05/2022). Ab dem KNP 11 folgen wir wieder der Wasserburgen-Route und biegen rechts ab Richtung Niederzier/Krauthausen/KNP 94. In Niederzier (historische Wasserburg, heute Sitz der Gemeindeverwaltung) fahren wir zunächst weiter Richtung Elsdorf/Hambach/KNP 94 und biegen an der nächsten Radwegekreuzung ab auf die L 12 Richtung Jülich/Hambach. In Hambach warten gleich zwei Highlights, die Burg Obbendorf (heute Hotel und Eventlocation) und das Schloss Hambach. Hinter Hambach an der L 264 orientieren wir uns Richtung Jülich/Stetternich. In Stetternich verlassen wir kurzzeitig die Wasserburgen-Route und orientieren uns an der Beschilderung zum KNP 95 und weiter an der Beschilderung Richtung Aldenhoven/Jülich/KNP 13.  Unterwegs passieren wir die Wassermühle Lindenberg. Am Bahnhof Jülich treffen wir wieder auf die Wasserburgen-Route und folgen ihr Richtung Aldenhoven/KNP 13. In Jülich geht es vorbei an der Zitadelle und durch den Brückenkopf-Park Richtung Koslar. Wir bleiben auf der Wasserburgen-Route bis zum Blausteinsee, streifen unterwegs das Haus Overbach und passieren die Deutschordenskommende von Siersdorf. Am KNP 84 am Blausteinsee verlassen wir die Wasserburgen-Route, fahren in das Örtchen Fronhoven, am Gasthof Rinkens vorbei und dahinter links in die Wiesenstraße und weiter geradeaus bis zum Ortsausgang. Wir folgen der Radwegebeschilderung bis zur Gedächtniskapelle Lohn, wo wir nach einen Stopp rechts abbiegen. Am Aussichtspunkt Gedächtniskapelle Lohn sehen wir in der Ferne den Tagebau Inden. Unter uns mäandriert die neue Inde und dieser folgen wir Richtung Inden. Der Radweg entlang der renaturierten Inde erfordert vorsichtiges Fahrverhalten und ggf. gelegentliches Absteigen, denn unter den Brücken bzw. Förderbändern des Tagebaus Inden ist der Weg sehr schottrig. Nach dem wir das Tal der neuen Inde verlassen haben, sehen wir schon den stählernen Indemann, den wir allerdings nur über einen Abstecher erreichen. Ansonsten folgen wir der Radwegebeschilderung und fahren weiter Richtung KNP 39 in Lamersdorf, anschließend zum KNP 41 Richtung Düren/Inden und weiter gehts Richtung KNP 42 Luchem/Langerwehe bis zu unserem Ausgangspunkt in Langerwehe.

Hinweis

Die Burgen und  Schlösser auf unserer Route sind größenteils in Privatbesitz und nicht -oder nur zu bestimmten Anlässen- zugänglich. Bitte respektieren Sie die Privatspähre der Bewohner und beachten Sie entsprechende Hinweisschilder.

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Infos zu dieser Route

Start: Langerwehe, Bahnhof

Ziel: Langerwehe, Bahnhof

Strecke: 73,3 km

Dauer: 7:05 h

Schwierigkeit: mittel

Tourenart: Radfahren

Aufstieg: 185 m

Abstieg: 185 m

Merkmale:

  • Rundtour

Der Rundweg im Tourenplaner outdooractive.

Bitte beachten Sie, dass die Große Burgenrundfahrt vor Ort NICHT mit einem eigenen Tourenlogo markiert ist! Beachten Sie die Wegebeschreibung und achten Sie auf die darin aufgeführten Beschilderungshinweise. Zur verlässlichen Orientierung empfiehlt sich, die GPX-Daten herunterzuladen und sich navigieren zu lassen.

Radkarte: Radverkehrsnetz im Kreis Düren mit Knotenpunktsystem, Maßstab 1:40.000, Kompass Verlag. Kostenlos erhältlich in den Tourist-Informationen vor Ort oder beim indeland Tourismus e.V.

indeland Tourismus e.V.

Bismarckstraße 16
52351 Düren
Telefon: 0049 2421 221084126

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