Blick in den Tagebau am Tagebauaussichtspunkt Schophoven, © Grünmetropole e.V., Dennis Stratmann

Tagebauaussichtspunkt Schophoven

Der Aussichtspunkt Schophoven bietet Besucherinnen und Besuchern einen eindrucksvollen Blick auf den Tagebau Inden und dessen aktive Abbauseite. Er befindet sich am östlichen Rand des Tagebaus nahe der Ortschaft Schophoven und ermöglicht es, das Fortschreiten des Braunkohleabbaus in südlicher Richtung aus sicherer Entfernung zu beobachten. Großdimensionierte Fördergeräte, weitläufige Tagebauterrassen und die beeindruckende Tiefe des Tagebaus machen die Dimensionen menschlichen Eingreifens in die Landschaft sichtbar.

Der Aussichtspunkt verbindet Naturerlebnis und Wissensvermittlung: Mehrere Informationstafeln erläutern die Gewinnung der Braunkohle, den Betrieb des Tagebaus sowie Perspektiven für die Zeit nach der Förderung. Damit ist Schophoven nicht nur ein Ort zum Verweilen, sondern auch ein Lernort über Energiegewinnung, Rekultivierung und den Wandel des Rheinischen Reviers. Sitzmöglichkeiten und eine barrierearme Gestaltung laden dazu ein, den Ausblick in Ruhe zu genießen und die Veränderung der Landschaft nachvollziehbar zu erleben.Die Erzählfigur, Mutter aus Inden, berichtet über ihre verlorene Heimat.

Eine Erzählfigur resümiert: „Erst meine Heimat, dann der Tagebau, in 20 Jahren Schiffe: So greifbar und doch so abstrakt wie hier, ist der Begriff 'Wandel' wohl an kaum einem anderen Ort.“ Ihr Dorf lag einst inmitten des heutigen Tagebaus und wurde abgebaggert. Im Jahr 2030 endet der Braunkohleabbau, dann wird das große Loch mit Wasser gefüllt und in einigen Jahren wird mit den gefluteten Tagebauen Hambach und Garzweiler eine riesige Seenlandschaft entstehen.

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Tagebauaussichtspunkt Schophoven

RWE Platz 3
45141 Essen
Telefon: +49 800 8833830

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